Ich möchte eine Buchhandlung

Gründen

Gut vernetzt und der Laden läuft!

Standortanalyse, Marktbeobachtung und Aufmerksamkeit für neue Trends gehören zum Alltagsgeschäft in der Buchhandlung, hier auf dem Laufenden zu sein, verschafft einen Vorsprung. Die Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche und vor Ort hilft, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Voraussetzung für funktionierende Netzwerke sind die Bereitschaft, eigenes Wissen zu teilen, und der Zeitaufwand, der damit einhergeht.

Netzwerke geben auch schnell und unkompliziert Antworten auf alltägliche Fragen. Und sie sind die Voraussetzung dafür, faire Kooperationen zu bilden. In der Buchbranche gibt es eine Vielzahl von Organisationsformen: von informellen Kontakten zu Kollegen und Kolleginnen, über feste Erfa-Gruppen bis hin zur Verbandsmitgliedschaft. Was für Sie passt, hängt von Ihrem Temperament und Ihren Bedürfnissen ab.


Eine Auswahl

Soziale Netzwerke: Reinschnuppern & Mitmachen

Sicher werden Sie für Ihre Buchhandlung Social-Media-Kanäle wie Facebook u.A. nutzen. Doch nicht nur für Ihre Kundenansprache, auch für die eigene Vernetzung mit Branchenkollegen aus anderen Buchhandlungen und Verlagen können Sie solche Plattformen nutzen. Schauen Sie doch mal vorbei. 

Buchhandelsverbünde: Partnerschaftlich profitieren

Kooperationen in zumeist regionalen Einkaufs- und Marketinggemeinschaften oder in überregionalen Genossenschaften können die Wirtschaftlichkeit einzelner Buchhandlungen steigern: Bessere Einkaufskonditionen, höhere Reichweite der werblichen Maßnahmen oder auch günstiger Zugang zu Beratungsleistungen machen sich bezahlt. Selbstverständlich ist auch hier der Erfahrungsaustausch untereinander erwünscht und wird gefördert. 

Erfa-Gruppen: Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe

Rund zehn Buchhandlungen finden sich – oft unter Anleitung eines Betriebsberaters – zusammen, um über Jahre hinweg die Entwicklung, die Potentiale aber auch die Niederlagen der eigenen Unternehmen gemeinsam zu analysieren. Die betriebswirtschaftlichen Zahlen der Erfa-Mitglieder werden innerhalb der Gruppe offengelegt. In diesem Vertrauensverhältnis ist Raum für Kritik, Ermutigung und für einen objektiven, anderen Blickwinkel auf das eigene Unternehmen. Erfa-Gruppen funktionieren nur bundesweit, die Mitglieder stehen nicht in direkter Konkurrenz, sind jedoch vergleichbar in Größe und Ausrichtung. Weiter Informationen finden Sie hier:

Börsenverein: Von der Taskforce zum Multiplikator

Mitglieder des Börsenvereins haben die Wahl. Vernetzung findet vielerorts statt: Bei Regionaltreffen der Landesverbände, in Gesprächsforen, zu denen häufig Buchhandlungen und Verlage eingeladen werden. Wer einmal dabei war, kommt gerne wieder. Networking findet auch bei allen anderen Veranstaltungen des Börsenvereins statt, platforming ist eine zentrale Dienstleistung des Fachverbandes. Zusätzlich sichern Interessengemeinschaften und Ausschüsse den kontinuierlichen Austausch zu verschiedenen Sachthemen. Die Ergebnisse dieser kollegialen Diskussion werden häufig in die Branche hinein kommuniziert. Kolleginnen und Kollegen, die sich ehrenamtlich engagieren, werden zu Multiplikatoren für neue Ideen und (branchen-) politische Entscheidungen, wovon die gesamte Branche profitiert.

Vor Ort: Brücken bauen und Erlebnisräume schaffen

Warum nicht mit der Lesebrille vom Optiker nebenan Ihren Kunden beim Schmökern aushelfen oder andere Synergieeffekte mit nahen Einzelhändler-Kollegen schaffen? Ob es um gemeinsame Werbung zur Weihnachtszeit oder um gemeinsame Veranstaltungen geht, oft entsteht hier ein Mehrwert für alle Akteure. Wird hier gemeinschaftlich gedacht, können Verkaufs-Aktivitäten auf mehreren Schultern verteilt werden. Ihre Vernetzung bildet die ideale Grundlage für eine lebendige Innenstadt und hohe Kundenfrequenz. Kunden werden durch immer Neues angezogen, die Kaufkraft bleibt in der Stadt, all das sichert Ihren Standort. Nutzen Sie daher Ihre regionalen Netzwerke mit gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen.

Ein Netzwerk aus starken Partnern

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